Mein Gijur

Fast vier Monate sind vergangen seitdem ich einem äußerst unangenehmen Konflikt ausgesetzt bin. Was passiert ist, möchte ich hier kurz berichten, auch wenn ich nur einen kleinen Ausschnitt der Geschehnisse wiedergeben möchte. Mittlerweile ist das Fass echt voll und ich sehe auch keine Möglichkeit mehr, die Sache zum Guten zu wenden und möchte diese Ungerechtigkeiten nicht unausgesprochen hinnehmen. Besonders da hier ein Lügengebäude aufgebaut wurde, dass ich so nicht stehen lassen möchte. Weiterlesen

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Einmal totes Meer und zurück

Endlich bekomme ich auch mal was von Israel zu sehen. Auf der Reiseroute diesmal: Totes Meer, Ein Gedi und Mezada.

Auf der Fahrt dort hin ist die Schwester meiner Frau knapp einem Bußgeld entgangen, weil sie nicht angeschnallt war. Aber ein bisschen Charme hat das Schlimmste verhindert. Der Spass kostet sonst 500 Scheckel, also gut 100 Euro.

Erste Station war das tote Meer. Auf Hebräisch heißt es Das Salzmeer, Jam HaMelach, und es ist in der Tat sehr, sehr salzig. Es liegt mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Weiterlesen

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Es ist Winter

Strand - Rishon LeZionGestern wollten wir in Israel ein kurzärmliges Hemd kaufen. Gibt’s nicht, antwortete die Verkäuferin. Es ist Winter! Allerdings empfinde ich 27° nicht unbedingt als Winter. Ja, hier in Israel kann man es jetzt echt aushalten. Vor ein paar Tagen waren wir in Münster noch völlig eingeschneit. Selbst die Anreise zum Flughafen war ein echtes Abenteuer. Nun sitzen wir in der Sonne und essen Eis. Herrlich! Weiterlesen

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Der Idealist oder Warnung vor streitsüchtigen Juden!

[Achtung: Nachtrag] Anfangs hatte ich keine Vorstellung, wie es in einer jüdischen Gemeinde zugehen kann. Mittlerweile habe ich so meine Erfahrungen gemacht und die waren nicht alle rosig. Mit einem Augenzwinkern und nicht immer allzu ernst möchte ich darüber berichten, ohne aber öffentlich dreckige Wäsche zu waschen. Weiterlesen

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Integration mal anders

Rabbiner Walter Rothschild schreibt in der Jüdischen Allgemeinen mit einem Augenzwinkern über die Integration der Juden in Deutschland. Doch wann ist man integriert? Einen Musterdeutschen gibt es nicht. Die Zeit haben wir glücklicherweise hinter uns gelassen. Und dass Integration nicht Assimilation bedeuten muss ist uns hoffentlich auch allen klar. Und integriert in was? In die deutsche oder in die christliche Gesellschaft? Später schreibt Rabbiner Rothschildt auch über Konvertiten. Die etwas andere Integration oder wie er es ausdrückt: Desintegration.

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Segenssprüche vor dem Essen und Trinken

Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, die helfen die richtige Bracha für eine bestimmte Speise herauszufinden. Man sollte sich nur ein wenig mit dem auskennen, was man isst. Das sollte eigentlich jeden interessieren, wenn man sich die heutige Essenskultur so anschaut. Man verliert völlig den Respekt vor der von G-tt geschaffenen Nahrung, wenn Früchte und Gemüse lediglich als Extrakt, Pülverchen oder noch schlimmer als Aromen in Fertiggerichten zu sich genommen werden. Dass das Ganze zudem nicht die Gesundheit fördert, ist kein Geheimnis. Weiterlesen

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Gebräuche und Traditionen

[Achtung: Nachtrag] Viele Riten werden heute nachgegangen ohne das der Sinn oder deren Bedeutung zu ergründen versucht wird. So kann es sein, dass der eigentliche Ritus im Hier und Jetzt nicht der ursprünglichen Bedeutung gerecht wird. Dazu eine kleine Geschichte des indischen Theologen Francis X. D’Sa, Leiter des Institute for the Study of Religion. Weiterlesen

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Die Propheten waren auch nur Menschen

Am letzten Donnerstag habe ich mir einen Vortrag von Rabbiner Magonet angehört. Eingeladen hatte der Verein für christlich-jüdische Zusammenarbeit und das evangelische Forum. Der Titel: Wie ein Rabbiner seine Bibel liest. Besonders ist bei mir die Betonung der Menschlichkeit der Propheten hängen geblieben. Und mit Menschlichkeit meine ich das, was uns alle ausmacht: unsere aktuelle Lebenssituation, unsere Vergangenheit und Erfahrungen, unsere Eigeninteressen, unsere ganz individuelle Wahrnehmung der Umwelt und Verständnis von Wahrheit.

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Abbas bedingt Gespräche an Baustopp

Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas droht mit einer Beendigung der direkten Gespräche, falls in den Siedlungen in der Westbank weiter gebaut würde. Ich finde es äußerst bedenklich überhaupt Vorabbedingungen für Friedensverhandlungen zu stellen. Weiterlesen

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Was bedeutet Chol HaMo’ed?

Mein erster Beitrag in der Rubrik Fragen & Antworten zum Judentum. Nach und nach möchte ich eine kleines Glossar zusammenstellen. Dann mal los: Chol HaMo’ed (המועד חול) sind die Halbfeiertage zwischen Sukkot und Schemini Azeret sowie zwischen den ersten und letzten Tag von Pessach. Chol bedeutet soviel wie gewöhnlich, Mo’ed dagegen festliche Zeit. Weiterlesen

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